Radiohören kostenpflichtig - Last.FM verschont Deutschland

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Geschrieben von: Manuel Morschel   
Mittwoch, 25. März 2009 um 16:33 Uhr
Schlechte Nachrichten für Last.FM-Nutzer außerhalb von Deutschland, den USA und Großbritannien: Wollen diese in Zukunft weiterhin die Radio-Funktion des Musikdienstes nutzen, müssen sie monatlich drei Euro bezahlen.

Last.FM erstellt aufgrund der gehörten Musik des Nutzers Playlisten, die bisher frei gehört werden konnten. Hierbei können echte Musikperlen entdeckt werden, die den eigenen Bandfundus erweitern. Bisher war dieser Service umsonst, doch lohne dies sich nicht mehr in Ländern, in denen zu wenig Werbeeinnahmen erreicht werden, so Richard Jones im Last.FM-Blog. In Deutschland, den USA und Großbritannien seien die Werbeeinnahmen hingegen ausreichend, um Gewinn zu machen. Daher sehe die Musikplattform von Änderungen in diesen Ländern ab.

Die anderen Funktionen von Last.FM werden allerdings nicht berührt: So können biographische Infos immer noch abgerufen und die eigenen abgespielten Songs an Last.Fm "gescrobbeld", d. h. übermittelt, werden. Die Reaktion der Nutzer in den Kommentaren zu der Ankündigung sind erwarteter Maßen sehr negativ. Es bleibt abzuwarten, ob es in der Folge dessen zu einem Einbruch der Benutzerzahlen kommen wird. Last.FM ist zur Zeit die größte Musik-Community weltweit mit 30 Millionen Nutzern.
 

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