Windows 7 blockiert alternative Videocodecs im Mediaplayer |
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| Geschrieben von: Manuel Morschel |
| Donnerstag, 26. März 2009 um 09:28 Uhr |
Windows Sieben wird von der IT-Welt sehnlichst erwartet, doch eine Nachricht sorgt nicht für Begeisterungsstürme: Der neue Mediaplayer blockiert unter Windows Sieben alternative Codecs.Der Redmonder Konzern hatte angekündigt, dass der neue Media Player (WMP) mit mehr Codecs zurechtkommen würde. So nutzt er Standards wie MPEG-2, MPEG-4, H.264 und AAC problemlos. Doch deckt dies nicht die vielen alternativen, freien Codecs ab, die als Kompressionsmöglichkeit bei großen Filmdateien sehr beliebt sind. So gibt es für die oben genannten proprietären Möglichkeiten zahlreiche Open Source-Codecs, die mitunter stabiler arbeiten. Einer der Entwickler des unviversellen Mediencodecs ffdshow tryouts fand nun heraus, dass der WMP die vorinstallierten Codecs bevorzugt und dem Nutzer keine Möglichkeit gegeben wird, dies zu ändern. Dies läge an der neuen Codec-Lager-Architektur. In früheren Windows-Versionen wurden die Codecs unter dem Überbau DirectShow gespeichert. In Windows Sieben ändert Microsoft nun die Infrastruktur und führt die Media Foundation ein, unter der die Codecs nun gesammelt werden. Mit Hilfe dieser will der Windows-Entwickler anscheinend eine stärkere Kontrolle über die verwendeten Codecs erlangen. |