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Geschrieben von: Maik Lanckrock
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Mittwoch, 27. April 2011 um 12:58 Uhr |
Headset ist nicht gleich Headset. Das beweist Sandberg mit der neuen FreshColor-Serie bereits auf den ersten Blick. Anstatt des branchenüblichen Einheitsschwarzes erwarten Sie gleich drei verschiedene mehr oder weniger bunte Designs: UrbanCruiser, X-RayCamo und FreeStyler lauten die dazugehörigen Namen.
Während das UrbanCruiser-Headset neben goldenem Schnörkel auch recht viel Schwarz zu bieten hat und damit im Vergleich zu den anderen FreshColor-Headsets noch verhältnismäßig dezent aussieht, fällt das FreeStyler-Headset mit seinem knalligen Rosa aus dem Rahmen. Den üblichen Klischees folgend gehen wir davon aus, dass es vor allem für weibliche Hörer gedacht ist. Als Testgerät haben wir uns mit dem X-RayCamo-Headset für eine eher männ?liche Variante entschieden: Grüner Tarnfarben-Look mit Totenkopf-Muster (das aber nur bei genauem Hinsehen auszumachen ist). Technisch unterscheiden sich die Geräte nicht, unsere Testergebnisse gelten dementsprechend für alle Varianten gleichermaßen. Die FreshColor-Headsets fallen im Vergleich zu den ausgewachsenen Gamer-Headsets, die wir sonst meist unter die Lupe nehmen, deutlich kleiner aus. Das gilt insbesondere für die Ohrmuscheln, die eher auf dem Ohr aufliegen, als dass sie dazu in der Lage wären, es zu umschließen. Man muss allerdings direkt dazu sagen, dass die Headsets nicht explizit auf den ambitionierten Gamer ausgerichtet sind, sondern eher als stylisches Allround-Talent fungieren sollen. Während die Stil-Frage noch zum größten Teil Geschmackssache sein mag, gilt das nur bedingt für den Tragekomfort. Hier erweist sich die Kombination aus geringer Größe und eingeschränkter Beweglichkeit der Ohrmuscheln als problematisch. Vertikal lassen sich die Muscheln zwar um 180 Grad neigen, horizontal sind sie aber nur bedingt flexibel. Dadurch muss man etwas länger nach der optimalen Trageposition suchen, als das bei beweglicheren und größeren Ohrmuscheln der Fall ist. Der Klang des Headsets ist weniger Kritik ausgesetzt: Explosionen in Spielen und Filmen dringen wuchtig ans Ohr, gleiches gilt für Bässe beim Musikgenuss.
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