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Oft wurde über ein Google-Betriebssystem spekuliert, mit dem man gegen Microsoft antreten würde. Unser für Sie entdecktes gOS ist zwar nur bedingt von Google, aber es sind viele Google-Dienste integriert. Wir haben das „Google-OS“ auf der Praxis-DVD der aktuellen PC Praxis 02/08 und zeigen, wie Sie das schicke und sichere gOS auch auf Ihrem PC nutze. Was Sie dafür benötigen, das gOS gefahrlos zu testen und wie Sie sicher aus einer virtuellen Umgebung surfen, erfahren Sie im Folgenden:
gOS gefahrlos testen und sicher aus einer virtuellen Umgebung surfen Als einsteigerfreundliches Betriebssystem setzt gOS auf die Möglichkeit, gefahrlos zu testen, ohne die Windows-Installation auf der Festplatte anzutasten. Es bietet hierfür zwei verschiedene Möglichkeiten; beide Varianten finden Sie auf der Praxis-DVD: Das Live-Image
Der kostenlose VMware-Player, den Sie sich unter www.vmware.de herunterladen könne, bildet einen kompletten PC mit Standardhardware nach. In ihm können Betriebssysteme getestet werden, ohne Windows zu verlassen. GOS macht das Testen besonders leicht, indem es ein fertiges Image inklusive Konfigurationsdatei für den VMware-Player anbietet. Um es zu nutzen, müssen Sie lediglich den VMware-Player installieren, das Image entpacken und dann gOS per Doppelklick auf die VMware-Konfigurationsdatei (Endung „.vmx“) starten. Für die Nutzung des Images gelten die gleichen Randbedingungen wie bei der Installation auf Festplatte. Im Gegensatz zur Live-CD sind Änderungen dauerhaft. Der VMware Player kennt drei Netzwerkmodi, von denen zwei für den Hausgebrauch interessant sind: Bei „NAT“ funktioniert das Wirtssystem wie ein DSL-Router – Ihr virtueller gOS-PC ist für andere Rechner nicht sichtbar. Im Modus „Bridged“ legt sich der gOS-PC mit eigener MAC-Adresse auf Ihre physikalisch vorhandene Ethernet-Karte. Um optimal zu funktionieren, ist für diesen Modus eine Kabelverbindung zum DSL-Router (mit DHCP-Server) nötig. Im Bridged-Modus kann der virtuelle gOS-PC auch Serverdienste anbieten und so beispielsweise dazu dienen, einen Apache-Webserver mit PHP zu testen. {mospagebreak} Die Live-CD
Mit ihr können Sie Ihren PC direkt mit gOS starten; in Ihrem Rechner muss nicht einmal eine Festplatte vorhanden sein. Diese Methode ist ideal dafür geeignet, festzustellen, ob Ihre Hardware von gOS unterstützt wird, und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie schnell oder langsam Ihr Rechner mit gOS läuft. Allerdings sind die Testergebnisse hinsichtlich Geschwindigkeit durch das langsame optische Laufwerk etwas verfälscht; hier haben insbesondere Rechner mit weniger Arbeitsspeicher, bei denen die Inhalte der Live-CD nicht zwischengespeichert werden können, einen Nachteil. Dennoch erhält man beim Start von der Live-CD einen guten Eindruck davon, wie gut Netzwerkhardware und Festplattencontroller unterstützt werden, und kann abschätzen, ob sich eine Installation lohnt. Unter Umständen steht in der Live-CD die native Auflösung Ihres Bildschirms nicht zur Verfügung. In vielen Fällen kann die Auflösung erst nach der Installation angepasst werden. Beide Varianten eigenen sich nicht zuletzt hervorragend dazu, gefahrlos zu surfen. Denn in jedem Fall wird Ihr eigentliches Betriebssystem ziemlich unangreifbar für Spyware und ähnliche Schädlinge. Erst wenn Sie Dinge aus dem Web herunterladen und dann auf Ihrem normalen System ausführen, besteht die Gefahr, dass Sie sich Malware einfangen. Aber die sollte unter Windows der Viren-Scanner blocken. Noch mehr Tipps und Tricks zum „Google-OS“ sowie das System selbst finden Sie in der PC Praxis 02/08. (tt)
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